Kleine Strandrunde

Der Wind legt über Nacht weiter zu und auch tagsüber wird es definitiv nicht weniger.

Ich lasse mir viel Zeit beim Frühstück und sehe mir auch die Baustelle nochmals an.

Gegen 11 Uhr radele ich dann Richtung Strand. Diese laufe ich vom westlichsten bis zum östlichsten Punkt ab. Das sind einige Kilometer. Es begegnen mir genau drei Personen und ein streunenden Hund. Einfach unglaublich für Samstagmittag.

Ich fahre noch ein bisschen östlicher und genieße den Sturm und die Wellen.

Radeln fällt heute schwer. Ich kehre noch in der Paradiso Bar ein und dann geht es zurück in’s Haus. Das Schilf an den Straßenrändern hängt quer über die Straßen und es bleibt fast kein Platz für mich. Sand habe ich einfach überall.

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Nochmals Marina di Modica

Heute wollte ich eigentlich Schwimmen. Seit letzten Nacht hat der Wind aber heftig zugelegt. Jetzt herrscht Sturm. Schöne Wellen, aber das Wasser ist saukalt. An den Knien ist Schluss.

Ich habe die Strände absolut für mich alleine.

Gegen Mittag sitze ich in Marina di Modica in einer Strandbar und genieße den Tag.

Nach dem Essen kann ich es mir doch nicht so recht verkneifen, noch ein bisschen durch’s Wasser zu laufen und ein paar Bilder zu schießen. Mit der Zeit werde ich auch etwas mutiger und schwups kommt ne ordentliche Welle und auch die Badehose ist unter Wasser. Nur leider hab ich auch alle anderen Klamotten noch an 😂🌊🌊🌊.

Naja. Bei dem Sturm trocknet alles wieder schnell, klebt halt ein bisschen.

Auf dem Rückweg halte ich noch kurz an der Paradiso Bar und um 18 Uhr bin ich nach gut 40 km wieder am Haus.

Langsam, aber sicher, wehen die Straßen zu.

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Portopalo und Marzamemi

Zur Südspitze Siziliens

Heute bin ich wieder mit dem Fahrrad unterwegs. Da bekomme ich definitiv am meisten zu sehen. So langsam kommen ich auch ohne Karten aus.

Einen Teil der Wege von heute bin ich zuvor schon einmal gefahren aber runter zum Capo delle Correnti und zur Isola delle Correnti hatte ich noch nicht gesehen.

Die Küstenstraße von dort über Portopalo und weiter bis Marzamemi macht richtig Laune. Ganz wenig Verkehr und tolle Ausblicke.

In Marzamemi esse ich dann zu Mittag, etwas verspätet. Danach umfahre ich Pachino, was mir auch bestens gelingt.

Das war ein herrlicher Tag mit vielen neuen Eindrücken.

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Marina di Modica

Heute bin ich wieder mit dem Rad unterwegs. Da heute Nationalfeiertag ist, ist auch entsprechend viel los.

Der Radweg hat ein paar interessante Überraschungen. Das Beste ist aber der Teil mit dem Treibsand und dem Badestrand. Das ist wirklich so ausgeschildert.

Zu Mittag gibt es wieder tolle Meeresfrüchte am heutigen Wendepunkt und nach gut 40 Kilometern bin ich am späten Nachmittag, nach einem kurzen Besuch in der Paradiso Bar, wieder im Haus.

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Radrunde nach Pozzallo

Am späten Nachmittag hab ich dann noch eine Runde mit dem Rad gedreht. Wollte eigentlich nur bis zur Paradiso Bar etwas trinken. Leider -oder zum Glück- war dort geschlossen. So bin ich dann am Strand entlang bis nach Pozzallo. Hat dann noch ordentlich Kilometer geheben😁.

Da ich keine Lust habe noch im Dunkeln unterwegs zu sein, habe ich den Rückweg um 19:30 Uhr angetreten. Kurz nach acht ist es hier dunkel. Außerdem werden nach Sonnenuntergang sowie kleine Quälgeister ziemlich munter. Ein kurzer Photostop hat mich einiges am Blut gekostet.

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Marzamemi

Am Vormittag fahre ich mit dem Auto nach Marzamemi, an der Ostküste. Dort ist auch touristisch mehr los. Es ist ein malerischer Ort mit weitläufiger Hafenanlage. Ich verbringe hier einige Stunden um dann über die Küstenstraße zurück zu fahren.

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Radtour nach Pachino

War heute Morgen kurz Einkaufen und dann geht es auf’s Rad.

Fahre zuerst etwas ins Inland um dann doch wieder auf die Küstenstraße zu gelangen.

Es geht bei sehr wenig Verkehr entlang an leeren Stränden. Kurz nach Marza gelange ich in eine Sumpflandschaft. Rechts und links der Straße ist Wasser und ein riesiges Feuchtbiotop. Alle möglichen Vögel bewegen sich dort.

Danach folgt Pachino. Hier lege ich in den ersten Nachmittagsstunden eine längere Pause ein, mitten im Zentrum.

Auf gleichem Weg geht es dann zurück. Am späten Nachmittag erreiche ich das Haus, nachdem ich noch einige Zeit am Strand verbracht habe.

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Sizilien

Bin heute Morgen um sieben Uhr am Hahn gestartet und um halb zehn in Comiso gelandet. Dort werde ich schon erwartet und es geht sogleich in Richtung Ispica. Noch kurz etwas Einkaufen und direkt zum Ferienhaus.

Nach dem häuslichen Einrichten und einer Ruhepause drehe ich noch eine Radrunde bis nach Pozzallo. Mit der hereinbrechenden Nacht bin ich wieder am Ferienhaus.

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Allerheiligen – Wandern auf dem Saar-Hunsrück-Steig und diversen Traumschleifen 

Bin heute Morgen bei blauem Himmel und einstelligen Temperaturen über den Schinderhannespfad nach Kastellaun. Auf dem Marktplatz bin ich auf den Saar-Hunsrück-Steig gestoßen. Zuerst über die Burg und dann weiter in Richtung Uhler und Mannebach. Dann kommt nach knapp 20 km das Tor zur Traumschleife Baybachtal. Gegen 12:20 Uhr bin ich an der Schmausemühle. Nach gut 30 Minuten Pause geht es weiter, klammaufwärts.

Erstmals verlasse ich die Klamm über einen gut ausgebauten Weg in Richtung Sevenich. Weiter in Richtung Schnellbach gibt es dann doch noch ein paar Hindernisse, eine total vermatschte Weide und zum Abschluss muss ich durch Bienenstöcke und dann quer über eine weitere Weide. Da steckt noch Verbesserungspotential drin.

Knapp vor Laubach stelle ich dann fest, dass die 40 km noch nicht erreicht sind. So gibt es eine kleine Ehrenrunde. Mit Einbruch der Dunkelheit bin ich dann fast daheim. Eine letzte Einkehr muss doch noch sein.

Hat heute viel Spaß gemacht. Eine tolle Runde.

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Vortour Radtour Radteam TuS Laubach 2017

Heute ist ein wunderbar sonniger Tag. Ich starte um 08:00 Uhr mit dem Auto und fahre nach Manderscheid in der Eifel. Den Ort erkunde ich noch etwas und gegen zehn Uhr beginne ich mit der Tour.

Es geht sofort steil bergab und nach gut einer Minute sind ca 100 Meter verloren. Kurz nach Beginn des Aufstiegs hinauf in Richtung Pantenburg verlasse ich die Hauptstraße nach rechts und es geht auf einem Waldweg hinauf in Richtung Mosel-Maare-Radweg. Bis zum Abend wird auch keine Straße mehr benötigt. 

Ich mache noch kurze Abstecher zum Holzmaar, Schalkenmehrener Maar, Flugplatz Daun und dem Weinkeller Maar. Um die Mittagszeit erreiche ich Daun.

Zuerst Folge ich kurz dem Liesertal. Dann geht es bei Gemünden hinüber ins Tal der kleinen Kyll. Ihr Folge ich abwärts, vorbei an Ober- und Niederstadtfeld. Ab Schutz gibt es nur noch den Radweg im Tal. Das macht Laune.

In der Bleckhausener Mühle kehre ich kurz ein. Dann geht es wieder bachabwärts. Irgendwann erreiche ich den Meerbach. Im folge ich ein kurzes Stück bergauf und nach ein paar Minuten aufwärts stehe ich mitten im Maar.

Ich radele einmal durch den Ort und dann geht es hinauf zum Landesblick auf über 500 Metern. Eine herrlich Rundumsicht. Es vergeht über eine Stunde bis ich wieder unten im Dorf bin. Im Maarium lege ich eine Pause ein.

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Tag 15 – Juac 

Heute habe ich etwas länger gefrühstückt. Dann habe ich alles Überfüssige ins Auto verpackt, den Rucksack genommen und den Weg hoch zur Juac-Hütte eingeschlagen. Dort bin ich um ca. 11:00 Uhr.

Bis ca. 14 Uhr bleibe ich auf der Hütte, dann geht es den gleichen Weg wieder bergab.

Unten in der Pension lege ich mich dann ein paar Stunden auf’s Ohr. Gegen 19 Uhr verlassen wie Wolkenstein gemeinsam in gegen 04:30 Uhr am frühen Mittwochmorgen bin ich wieder in Laubach. 

Langkofel – immer wieder anders

Sie Juac-Alm mit gleinamiger Hütte

Blick von der Juac zur Sella

Sella-Stock – im Vordergrund – Wolkenstein


…..

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Tag 14 – Über den Raschötz zur Brogleshütte und weiter zur Seceda 

Der Tag heute beginnt auf jeden Fall entspannt. Lange gefrühstückt. Dann zum Bus nach St. Ulrich und mit der Standseilbahn auf den Raschötz. 

Um zehn Uhr bin ich oben. Es geht locker über die Hochalmen bei tollsten Wetter. 

Kurz vor zwölf Uhr bin ich auf der Broglesalm. Der Betrieb hält sich in Grenzen.

Brogleshütte

Geislerspitzen

Nach einer Stärkung geht es in die Panascharte. Bis zum Einstieg in die Scharte dauert es ca 20 Minuten. 

Sass Rigais

In der Scharte

Blick nach unten

Fast oben

Rückblick ins Villnößtal

Um 14:00 Uhr stehe ich oben auf der Karte zur Seceda und gucke in das sonnenüberflutete Grödnertal hinab.

Blick in’s Talende – Sella

Die Fermedas

Troier Hütte

Hier lege ich dann erstmal eine längere Pause ein. Dann habe ich nachher die Alm für mich alleine.

Gegen 16 Uhr verlassen ich Bruno’s tolle Alm und beginne mit dem Abstieg in Richtung Sangonhütte. Das Wetter ist unheimlich toll. Leider hat ein Hotelier einen neu gebauten Weg vom Alpenverein zerstören lassen.  Die letzten Meter hinab zu Erwin wird dann halt wieder quer durch die Wiese und nicht über einen geordneten Wanderweg gelaufen. Dies betrifft den Zuweg aus Richtung Gamsbluthütte.

See auf der Seceda

Meine Schwester war heute in der Sella klettern und kommt von dort als Trainingseinheit im Laufschritt herüber.

Gemeinsam geht es dann nach 19 Uhr zurück in’s Tal bei traumhaften Lichtverhältnissen. 

Juac-Hütte im Abendlicht

Mond über dem Langkofel

Ein ganz toller Wandertag geht zu Ende.

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Tag 13 – Durch’s Val Cedul zum Piz Ciampac und zur Puezhütte 

Gegen 08:30 Uhr starten Andre und ich ins Langental und dann direkt rechts ab ins Val Cedul. Es folgt ein gut 900 Meter hoher Anstieg bis zum Crespëinajoch und von dort geht es nochmals fast 150 Meter hoch auf den 2.667 Meter hohen Sass da Ciampac. Dort sind wir kurz vor zwölf Uhr.

Nach 20 Minuten Ausblick, wobei in Richtung Sella meist gespenstischer Nebel direkt vor uns aufsteigt, beginnen wir mit dem Abstieg in Richtung Puezhütte. Diese erreichen wir gegen 13:30 Uhr.

Nach eineinhalb Stunden laufen wir weiter. Wir übersteigen noch die Forcula de Siëles und dann geht es hinab in Richtung Regensburger Hütte und dann zu Erwin auf die Sangonhütte. Hier bin ich gegen 17:45 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt sind wir 21 km gelaufen und haben 1.431 Höhenmetern im Aufstieg.

Kurz unterhalb der Regensburger hatte ich noch eine kurze Begegnung mit einer noch jungen Kreuzotter. Sie war aber so schnell im höheren Gras verschwunden, dass ich kein Bild machen konnte. Ins Gras wollte ich ihr dann doch nicht folgen.

Auf der Sangonhütte gab es dann das Abendessen und um 20:15 Uhr steigen wir dann gemeinsam ab. Es wird unglaublich schnell dunkel und noch oberhalb von Wolkenstein sehen wir die ersten Blitze und erste Donner ertönen. Die Zwillinge verschwinden in der Pension und wir laufen ins Dorf. Mit dem Eintreffen im Niëves geht es draußen richtig los. Glück gehabt.

Der Weg in’s Langental

Blick zum Crespëinajoch im oberen Val Cedul

Am Crespëinajoch

Blick zurück in’s Val Cedul

Aufstieg auf den Sass Ciampac

Am Gipfel

Nebelspiele

Puezhütte

Forcula de Siëles

Abstieg zur Regensburger Hütte – Seceda

Fundstück am Steig

Die Wolken werden dramatischer

Es wird Zeit in’s Tal zu kommen

Kurz vor dem heftigen Gewitter

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Tag 12 – Ein ruhiger Tag auf der Seiser Alm 

Heute bin ich dann doch mal etwas später aufgestanden. Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus nach St. Ulrich und mit der Seilbahn hoch auf die Seiser Alm. Dann einmal quer rüber bis zur Saltner Schwaige.  

Saltner Schwaige (die kleine, ganz oben)

Dort habe ich mit Patrick gesessen bis Tanja und Andre von der Langkofelumrundung hier ankommen. Nach dem Mittagessen geht es dann zu Fuß zurück nach Wolkenstein. 

Nach dem Abendessen gehe ich noch auf zwei Konzerte im Gemeindezentrum und genieße danach die laue Sommernacht vor der Pension. Es blitzt ziemlich heftig, aber noch ist es trocken.

Um 20:00 Uhr war schon einmal ein kurzes Gewitter mit heftigem Regenschauer.

Heute habe ich 18 km ca 400 Höhenmeter zurück gelegt. War also wirklich ein Ruhetag.

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Tag 11 – Von Alta Badia nach Gröden 

In den letzten Jahren habe ich schon drei Wege über die Gherdenacia Hochflächen zurück nach Gröden ausprobiert. Jetzt fehlt mir eigentlich noch die Umrundung. Wobei das sich eigentlich leicht anhört. Es liegt halt nur das Puez-Joch im Weg. Von Norden kommend ist dies die einzige Schwachstelle in der massiven Felswand.

Um 08:30 Uhr fährt der Bus von Wolkenstein über das Grödner Joch nach Corvara. Hier geht es um 09:47 Uhr weiter in Richtung Badia. Hier steige ich (10:05 Uhr) aus und drei Minuten später bin ich kurz oberhalb von Pedratsches auf dem Wanderweg 6. Auf diesem bleibe ich bis nach dem Mittagessen auf der Puezhütte. 

Zuerst laufe ich auf einem geteerten Fahrweg in Richtung Pescol. Bald verlässt der Wanderweg diesen wieder und schlängelt sich über Wiesenwege immer weiter nach oben.

In Pescol folgt man dem Weg hinauf zum Joel-Joch. Kurz davor biegt man auf den ersten Steig ab und verliert sogar ein paar Höhenmeter. 

Nach einiger Zeit kommt von rechts ein weiterer Wanderweg hinzu und erstmals erscheint auf den Hinweisschildern auch der Eintrag Puezhütte. Bisher stand nur Antersasc drauf. Ich hatte sicherheitshalber schon einen entgegekommenden Wanderer gefragt, ob es meinen geplanten Weg noch gibt.

Ich laufe jetzt nochmals ein Stück auf einem Fahrweg, der von Longiarù ins Zwischenkofeltal herauf führt. Dieser endet aber bald.

Ab jetzt gibt es nur noch einen Steig. An der Zwischenkofelalm kommt im Wiesengelände ein letztes Flachstück und dann geht es ordentlich bergauf. 

Erst kurz vor dem Einstieg in die sehr enge Scharte hinauf zum Puez-Joch erkenne ich den Einstieg. Der Steig ist sehr gut ausgebaut. Absolut toll. Nach ca. 30 Minuten habe ich das obere Ende auf 2.517 Metern erreicht. Bis hierher hatte ich dann auch schonmal über 1.100 Meter Aufstieg. Meinen Liter Wasser habe ich bis auf eine Sicherheitsreserve aufgebraucht. Jetzt könnte bald die Hütte kommen. Bisher gab es absolut keine Einkehrmöglichkeit.

Der Steig wird wohl sehr wenig begangen. Zwischen der Alm und dem Joch begegnet mir niemand. Auch rückblickend sehe ich niemanden. Genau im Ausstieg kommen mir dann zwei Italiener entgegen. 

Gegenüber auf dem Zwischenkofel sehe ich vier Wanderer. Auf die Kapuzinerspitze steigt heute wohl niemand auf.

Seit gut zwei Stunden sitze ich nun auf der Puezhütte. Werde jetzt über die Forcula de Siëles auf die Seceda übersteigen. Hab ja noch etwas Zeit bis zum Hüttenfest. 

Von der Puezhütte bis zum Abzweig zur Scharte begegnet mir noch genau eine Gruppe. Dann sehe ich zwei Stunden keinen Menschen mehr. 

Oben an der Scharte ist ein unglaublich tolles Licht, nur sollte ich mich mal langsam sputen, um ins Tal zu kommen.

An der Regensburger Hütte wartet Patrick auf mich. Mittlerweile ist es 19:15 Uhr. In 15 Minuten sind wir inkl. Umziehen bei Erwin am Bierbrunnen. Mal gucken, was der Abend noch bringt.

Von Badia bis zur Sangonhütte waren es gut 20 km, die ich in knapp sieben Stunden zurück gelegt habe. Es waren 1.417 Höhenmeter zu überwinden. 

Bis nach halb drei in der Nacht haben wir durchgehalten. Dann folgt der 10 Minuten Aufstieg zur Juac und noch gut 40 Minuten Abstieg ins Dorf. Es sind noch einige mit uns unterwegs. Überall leuchten Handy’s und Stirnlampen unterwegs. 

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Tag 10 – Ein wirklicher Ruhetag

Wir sind heute Morgen mit der Ciampinoi Bahn hoch gefahren und dann gemeinsam hinüber zum Rifugio Emilio Comici gewandert. Nach kurzer Pause trennen sich unsere Wege beim Abstieg nach Plan de Gralba. Die Heese gehen Klettern und ich hoch zur Ciadinat-Hütte. 

Dort verbringe ich längere Zeit, sehe den Fallschirmspringern und danach den Betontransporten per Hubschrauber für die neue Seilbahn “Piz Setëur” zu.

Danach Abstieg über Plan de Gralba nach Wolkenstein und um 16:30 Uhr am Nives. 

9 km und 124 Aufstiegsmeter. Naja 824 Höhenmeter bergab.

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Tag 9 – Ein etwas verunglückter Ruhetag

Nach der langen Tour gestern gehe ich es heute sehr ruhig an. Gegen halb zehn laufe ich in Richtung Bus und fahre hinab nach St. Ulrich. Von dort geht es dann zur Standseilbahn Raschötz. Beim Hinauflaufen wundere ich mich über die mir entgegenkommenden Gruppen. Für abends wäre das normal aber doch nicht am Vormittag. Wo kommen die denn her?

In der Station angekommen freue ich mich, dass die Bahn schon dort steht. Dann geht es ja gleich los. Doch die Zutrittskontrolle zeigt rot und full, seltsam.

Zwei Minuten später weiß ich mehr. Die obere Kabine ist bei der ersten Fahrt, fünf Meter vor dem Endpunkt, stecken geblieben, warum auch immer – Feierabend. Wie lange der Zustand anhält, unbekannt. Die letzten zwei Stunden hat sich das Teil jedenfalls nicht mehr bewegt.

Von daher geht es zurück zur Talstation der Seceda-Seilbahn. Hier fahre ich bis zur Mittelstation und laufe von dort den restlichen Weg hinauf zur Broglesscharte, knapp oberhalb der Broglesalm und dann hinter zu Brogleshütte im oberen Villnößtal. Auf diese Idee kamen heute nicht allzu viele Wanderer. Als ich ankomme sitzen nur ein paar Mountainbiker vor der Hütte. Einfach herrlich ruhig. Von Raschötz kommt derzeit niemand, wegen der defekten Bahn.

Da ich aber meinen geplanten Abstieg schon im Aufstieg genommen habe, beginne ich umzuplanen. Es ist noch früh, gerade mal zwölf Uhr. Der kürzeste Weg wäre jetzt durch die Panascharte. Anspruchsvoller auf jeden Fall der Steig durch die Mittagsscharte und richtig weit der Weg über das Kreuzjoch und die Roascharte. Das könnte aber evtl. ein zeitliches Problem geben.

Nach der Pause laufe ich hinab ins nächste Tal auf den Adolf-Munkel-Weg. Am Abzweig zur Mittagsscharte laufe ich vorbei, weiter auf dem Adolf-Munkel-Weg, hinauf zur Doppelalm Gschmagenhardt und Geisleralm. Auf der Geisleralm, mit unglaublichem Blick in die Geislergruppe, lege ich nochmals eine Pause ein und beginne zu rechnen. Da im Norden ständig Schauer vorbei ziehen und bei mir auch schon seit Stunden immer wieder einzelne Tropfen fallen, nehme ich den ‘kurzen’ Weg durch die Mittagsscharte, hinüber nach Gröden.

Um 15:08 Uhr bin ich am Einstieg. Ich gehe ruhig und gleichmäßig die nun folgenden, fast 900 Höhenmeter, hinauf. Es kommt mir fast niemand entgegen. Auf halber Höhe treffe ich die letzten Personen. Sie meinen, dass ich noch mindestens eineinhalb Stunden bis zur Scharte bräuchte. Ich gebe zurück, dass ich dann schon bei Erwin auf der Sangonhütte sitzen will. Die Scharte sollte in maximal 35 Minuten erreicht sein.

Ich stapfe weiter und in etwa dieser Zeit bin ich dann auch oben. Jetzt heißt es schnell warme Sachen anzuziehen, inklusive Handschuhe. Es ist hier oben in 2.760 Metern ganz schön windig und es hat genau 3,5 Grad.

Die Handschuhe waren für den Abstieg hinab in Richtung Regensburger Hütte auf jeden Fall eine gute Wahl. Der Weg war vor zwei Jahren, als ich letztmals hier herab bin, schon mäßig. Jetzt ist er aber wirklich baufällig und an einigen Stellen wird schon heftig gearbeitet. Es liegt eine Menge Bauholz umher.

Den Ausstieg erreichen ich um 17:11 Uhr, für den Durchstieg habe ich somit zwei Stunden und drei Minuten benötigt. Bin zufrieden. 

Mittlerweile kamen schon Handynachrichten, ich solle mich doch tunlichst beeilen und nicht so viele Fotopausen einlegen. Meine Schwester und die Zwillinge sitzen schon bei Erwin und haben Hunger und Durst.

An der Regensburger Hütte mache ich noch ein Photo und hänge drei Biergläser an. Wollte mich schon mal ankündigen. 

Gut 15 Minuten später laufe ich über die Almwiese vor der Hütte und der Hüttenwirt kommt mir mit einem großen Bier entgegen. Ganz toll. Ein herzlicher Empfang. 

Nach dem Essen laufen wir dann gemeinsam hoch zur Juac-Hütte. Hier kehren wir nochmals kurz ein und warten auf den Sonnenuntergang. Beim Abstieg ergeben sich unglaublich tolle Bilder.

Da im Dorf noch eine Veranstaltung ist, laufen wir nach dem Duschen noch eine Runde und gucken auch noch kurz bei Alex rein.

Statistik

Reine Gezeit gut sechs Stunden

Höhenmeter im Aufstieg gut 1.500

Weglänge 22 km

Aufstieg zur Broglesscharte

Aufstieg zur Broglesscharte

Blick aus der Scharte

Brogleshütte

Geislergruppe

Auf dem Weg zur Geisleralm

Geisleralm

Blick von der Geisleralm hinauf zu Sass Rigais und Mittagsscharte

Gschmagenhardt-Alm

Blick zurück auf die Doppelalm

Rückblick beim Aufstieg

Rückblick ins Villnößtal

Geschafft

Das Grödner Tal in Sicht

Renovierung des Steigs

Instandhaltungsarbeiten

Glück gehabt. Der Regen zieht vorbei

Ziel erreicht

Mahlzeit

An der Juac-Hütte

Beim Abstieg

Beim Abstieg

Beim Abstieg

Das Ziel in Sicht

Wolkenstein und Schlern

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Tag 8 – Umrundung Langkofelstock

Heute gibt es um 07:15 Uhr Frühstück. Abmarsch ist um 08:10 Uhr. Um 08:26 Uhr steigen wir in den total überfüllten Bus zum Sellapass. Beinahe waren auch nur 50% von uns in den Bus gekommen. 

Es ist saukalt, aber sonnig. Der Rest der Familie fährt vom Sella-Joch mit dem Lift zur Sellascharte und steigt dann etwas weiter unten in den Klettersteig auf den Plattkofel ein.

Ich umrunde den Langkofelstock über den Friedrich-August-Weg zur Plattkofelhütte. Diese kenne ich ja schon von der Übernachtung von Freitag auf Samstag. 
Nach eineinhalb Stunden erreiche ich die Hütte um 10:30 Uhr, nach sechs Kilometer wandern und gut 300 Höhenmetern.

Blick in den Langkofel

Die Sella

Marmolada und Fassa-Tal

Rifugio Sandro Pertini

Der Rosengarten – Hier war ich die ersten fünf Tage unterwegs

Plattkofelhütte in Sicht

Das Wetter ist scheinbar stabiler als angekündigt. Außerdem kühle ich immer mehr aus. Also laufe ich nach einer Stunde Pause über den Wiesenrücken in Richtung Rosengarten. Diesen Weg konnte ich am letzten Freitag nicht genießen, wegen dem extrem schlechten Wetter. Ich kann ja am Padonpass in Richtung Tirler Hütte absteigen, sollte sich das Wetter verschlechtern.

Da auch am Padonpass noch immer Sonnenschein herrscht, laufe ich Schlussendlich auch noch hoch zur Tierseralplhütte. Diese erreiche ich gegen 13:30 Uhr. 

Dort gefällt es mir richtig gut. Hab mich nach innen verkrümelt. Es ist ganz schön kalt. Hab jetzt 13 km gewandert bei 657 Metern Anstieg. 

Der unangenehme Teil beim Zustieg zur Tierseralplhütte

Die Hütte ist erreicht

Die Schneefallgrenze ist verdammt tief

Gröden und der Plattkofel

Auch auf dieser Hütte bleibe ich ca eine Stunde. Rundum hat es sich zugezogen und es donnert auch einige Male. Dann gehe ich weiter zur Rosszahnscharte. Diese Scharte ist ganz einfach erreibar, ca 500 Meter von der Hütte entfernt. Mit ihr erreiche ich auch den oberen Rand der Seiser Alm. 

Der Abstieg hinab durch die Scharte ist auch fast ohne technische Probleme zu bewerkstelligen. Auf der Alm probiere ich mir bisher unbekannte Wege aus und so komme ich zwischen Saltria und Tirler, auf Höhe der Floralpina, aus dem Wald.

Wenige hundert Meter weiter am Weg steht die Saltner Schwaige. Hier mache ich eine letzte Pause. Ab hier gibt es um diese Uhrzeit bis nach Wolkenstein keine Einkehrmöglichkeiten mehr. Die Pause dauert wesentlich länger als geplant. Ich bin der letzte Gast und unterhalte mich noch längere Zeit mit der Chefin. 

Da ich weiß, dass ich von dort noch gut zwei Stunden Fußmarsch habe, sollte ich dann doch langsam losgehen. 

Den jetzt folgenden Weg nach Monte Pana gehe ich gegen Abend unheimlich gerne. Der Weg ist nicht besonders schön, dafür tut die abends einkehrende Ruhe richtig gut. Auch das Licht stimmt heute absolut. 

Kurzer Aufstieg zur Rosszahnscharte

Die Scharte

Schneeschauer über der Seiser Alm

Und im Süden

Dem Schlern sehr nahe

Die Rosszahnscharte. Blick von der Seiser Alm

Dort hinten liegt das Ziel – Wolkenstein

Plattkofel und Langkofel

Blick von der Saltner Schwaige

Abendlicht

Auf der Weltcup – Piste – Ciaslat

Die Sella im Abendlicht

Abendrot in Wolkenstein

Nach Monte Pana geht der Wanderweg weiter nach La Selva und dann nach Wolkenstein. 
Gegen 20:40 Uhr treffe ich an der Pension bei unglaublichen Lichtverhältnissen ein.

Ein herrlicher, wenn auch etwas kühler Wandertag geht zu Ende.

Ca. 32 km mit 900 Höhenmeter. Gesamtdauer mit ca. 3 Stunden Pause, etwas über 12 Stunden. 

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Tag 7 – Eigentlich ein Regentag

Der Wetterbericht ist wirklich richtig mies. Die ganze Nacht regnet es und es waren einige Gewitter in der Front die uns überquert hat. Wir wollten eigentlich um 8:15 Uhr mit dem Bus hoch zum Sellapass. Das hat sich erledigt.

Also mit aller Ruhe Frühstücken und dann mal weiter sehen. Die Zwillinge wollen Klettern. Evtl. ist das nach der nächsten Front am Nachmittag möglich.

Ich möchte wandern und so denke ich mir, dass ich in den zwei Stunden, die es laut Wetterbericht nicht regnen soll die Dantercepiës hoch laufe, um mich in die Panoramahütte zu verkrümeln.

Als ich aus dem Haus laufe bekomme ich eine andere Idee. Es soll erst um 12 Uhr wieder regnen. In dieser Zeit könnte ich es doch durch das einsame Val Cedul bis hoch zum Cir-Joch schaffen. Das sind knapp 900 Meter Aufstieg auf knackige fünf Kilometer aufgeteilt. Oben komme ich dann auf den Dolomitenhöhenweg 2 und von dort kann man es in gut 20 Minuten durch das Joch in die Jimmyhütte schaffen. Also los.

Langental – Einstieg ins Val Cedul

Im Val Cedul – Rückblick

Dort geht es hinauf

Noch ein Rückblicke hinab in Richtung Wolkenstein

Das Cirjoch ist erreicht – Die Wolken werden dicker

Der Durchstieg ist geschafft – Die Hütte in Sicht

Kurz vor der fünfstündigen Zwangspause

Ich stehe um 11:56 Uhr am Joch – Pitchnass. Hat aber nix mit Regen zu tun. Die aufziehenden Wolken im Westen sorgen für natürliche Beschleunigung  ;-))

Hier oben ist trotz Hauptsaison fast nichts los. Ein paar Fernwanderer sind unterwegs und ein paar Wanderer, die wohl nicht wissen, was sie tun. Die wollen doch wirklich rüber zur Puezhütte in dünnen Klamotten und mit Phototasche. Die werden noch ihr blaues Wunder erleben. Aber jedes Wort ist hier überflüssig.

Fünf Minuten später fallen die ersten Tropfen und als ich die Scharte verlasse regnet es sogar kurz mal stärker. Zwischendurch blinzelt noch immer die Sonne. Langsam kommen die Wolken tiefer und zum Glück sehe ich sehe die Hütte.

Um 12:30 Uhr bin ich an der Hütte. Es bleibt gerade noch Zeit um draußen ein Bier zu bestellen, dann flüchte ich hinein. Ansonsten würde das Glas gleich überlaufen.

Es beginnt zu schütten, zwischendurch auch zu hageln. Die Blitze sind verdammt nahe und bis jetzt war es schon viermal dunkel in der Hütte.

Ich bleibe bis um 16:40 Uhr in der Hütte. 10 Minuten vorher beginnt der Lift hinunter nach Coravara wieder zu laufen. Aus sicherheitsgründen sind alle Lifte während der Gewitter abgeschaltet.

Als ich die Hütte verlasse, bin ich allein unterwegs. Oberhalb der Hütte verläuft ein neuer Weg hinüber zum Dantercepies-Bahn. Es donnert noch immer in der Sella. Bei mir fallen zum Glück nur noch ein paar Regentropfen, durchmischt mit Schneeflocken. Es ist ganz schön kalt geworden. Das obere Band der Sella und die Gipfel sind weiß.

Sauwetter

Farbänderung in der obersten Etage

Schnee

Wassermassen stürzen in’s Tal

Von der Bergstation der Dantercepies folge ich dem Weg zur Panoramahütte und dann weiter dem Weg ins Tal. Überall arbeiten Bagger um die Schäden, die die letzten Stunden durch die enormen Wassermassen entstanden sind, zu beheben.
Kurz nach 18:00 Uhr bin ich im Tal und nach dem Duschen geht es in Pranieves zum Abendessen. Der Abschluss erfolgt mal wieder bei Alex. An der Kirche arbeitet die Feuerwehr schon seit Stunden, um einen Wassereinbruch zu beheben.

Auf dem Weg zu Alex

Wasserschäden

Statistische Daten:
Aufstieg zur Hütte durch das Val Cedul und über das Cirjoch
Start: 09:41 Uhr
Länge: 7,36 km
Zeit: 2:51 Stunden
Anstieg: 892 Höhenmeter
Abstieg: 261 Höhenmeter

Abstieg nach Wolkenstein
Start: 16:42 Uhr
Länge: 6,60 km
Zeit: 1:37 Stunden
Aufstieg: 83 Meter
Abstieg: 711 Meter

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Hüttenwanderung – mal anders als in den letzten Tagen 

Am Tag sechs ist mal ein Ruhetag angesagt. Nach dem Frühstück und nachdem meine Schwester noch ein bisschen geschreinert hat laufen wir langsam hoch auf die Seceda. Die Juac-Hütte lassen wir erstmal links liegen und es geht weiter zur Regensburger Hütte. Nach kurzer Getränkepause geht es hoch zur Piëra Longia Hütte. Auch hier wird mal kurz zur Theke rüber geschaut. Weiter geht es zu Bruno auf die Troier Hütte zum Mittagessen. Danach zur Sëura Sass zum Käse probieren und dann zu Erwin auf die Sangonhütte. Hier werden dann die Depots nochmals ausgefüllt, weil man muss ja irgendwie den steilen Aufstieg hoch zur Juac-Hütte überstehen. Dort angekommen, sitzen dort die Trailfreunde aus dem Siegerland, die ich von der Plattkofelhütte kenne. So müssen wird dort auch noch einen Stop einlegen.

Mit Einbruch der Dämmerung geht es dann hinab ins Tal. Diese Uhrzeit ist uns ja nicht ganz unbekannt ;-))

Zur Belohnung gibt es am späten Abend noch ein Getränk vor der Pension. In der Ferne sieht man Wetterleuchten.

Insgesamt kamen heute 15,5 km zusammen und 866 Höhenmeter. 

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